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Kaugummis: Aus was bestehen Wrigleys, Hubba Bubba & Co.?

Kaugummis verbessern die Konzentration oder helfen einigen beim Abnehmen im Kampf gegen lästige Hungerattacken. Und mancher nimmt sie, um einfach einen besseren Geschmack im Mund zu haben. Woraus aber bestehen unsere süß klebrigen Alltagsbegleiter?

Der Hauptbestandteil eines Kaugummis ist die “Kaumasse”, auch “Base” oder „Gum Base” genannt. Diese Base wiederum besteht aus Kautschuk, Harzen und dem Milchsaft von Bäumen wie dem Sapotillbaum. Weitere natürliche und synthetische Zusatzstoffe werden als Binder, Weichmacher oder Füllstoffe eingesetzt. Die Base ist bis dahin geschmacksneutral und wasserunlöslich.

“Da natürliche Erzeugnisse mengenmäßig nicht genügend zur Verfügung stehen, werden synthetische Thermoplaste eingesetzt.” (Römpp Lexikon Lebensmittelchemie)

Kunststoff im Mund

Das Standardwerk Römpp Lexikon Lebensmittelchemie meint damit künstliche Polymere, wie sie auch in Klebstoffen und Gummihandschuhen zu finden sind. Das heißt konkret: Beim Kaugummikauen haben wir immer Kunststoff im Mund, was auch erklärt, warum ausgespuckte Kaugummis in der Umwelt kaum verrotten.

Die geschmacksgebenden Zutaten sind Zucker- oder Süßstoffe sowie Aromen in Form von Frucht- oder Gewürzextrakte. In einer Mischanlage werden alle Zutaten nach der jeweiligen Rezeptur zusammen gemischt. Die Masse wird gewalzt, gehärtet, anschließend in Portionen geschnitten und verpackt. Für uns bereit, um bei Prüfungen zur Stressbewältigung, bei Diäten als „Snack“ zwischendurch oder einfach zum Kauen.

Schon gewusst? Kaugummis, kein Ersatz zum Zähneputzen …

Nun aber mal im Ernst: Zahnpflegekaugummis leisten einen guten Beitrag zur Zahnpflege! Sie neutralisieren schädliche Säuren und helfen durch ihre enthaltenen Mineralien Zähne zu regenerieren. Für zwischendurch also die optimale Ergänzung unserer Zahnhygiene.

Die optimaler Ergänzung unserer Zahnhygiene für unterwegs. Quelle Pixabay

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