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Bananenbrause: Das Trendgetränk von morgen?

Mit ihrer neusten und sogleich ersten Entwicklung, der Bananenbrause, haben die beiden Studenten der TH-München-Weihenstephan Christian Wilke und Moritz Kärcher schon einiges erreicht. Neben einem Preis vom „Innovationswettbewerb für Getränke und Lebensmittel“, kurz IGL, konnten die beiden auch viele Besucher der diesjährigen Brau Beviale überzeugen.

Gerade jetzt, wo der Winter doch immer näher kommt, wünschen sich viele den Sommer wieder nach Deutschland. Warmes Wetter, lange Nächte und überall gute Laune. Was da, neben guter Musik, vor allem nicht fehlen darf, ist ein gutes Getränk, am besten eines mit Kultcharakter. Ein Kandidat dafür ist auf jeden Fall die Bananenbrause. Entwickelt und perfektioniert wurde diese von den zwei Braumeister Studenten Christian Wilke und Moritz Kärcher. Mit der Kombination aus frischem Bananengeschmack und der leicht säuerlichen, limonadenähnlichen Konsistenz, kann die Bananenbrause vollstens überzeugen.

Die Idee hinter dem Getränk

Anfangs war eigentlich etwas komplett anderes geplant. Für den IGL Wettbewerb hatten die zwei eine Idee. „Wir wollten ein Getränk mit Johannisbeergeschmack entwickeln“, erzählte Christian Wilke. Doch der Plan scheiterte. Aufgrund nicht zufriedenstellender Ergebnisse musste das Projekt mit Johannisbeere eingestellt werden. Doch was nun? „Bananen mag eigentlich jeder, aber richtig gute Produkte damit gibt es auf den Markt nicht“, stellte Christian fest. Also versuchten die Zwei ein Getränk mit Bananengeschmack zu entwickeln. 6 Monate später war es dann soweit. Die Bananenbrause erblickte das Licht der Welt und die Ergebnisse überzeugten die zwei Entwickler sofort. Und nicht nur das. In der Kategorie „Alkoholfreie Getränke“ erreichten sie beim „Innovationswettbewerb für Innovative Getränke und Lebensmittel“ der TH München den ersten Platz.

Doch wie wird die Bananenbrause hergestellt?

Gerade weil die beiden den Studiengang Dipl. Braumeister absolvieren, haben sie großes Know-how in der Herstellung von Bier. Vor allem Christian, der vor seinem Studium eine Ausbildung als Brauer erfolgreich abschloss. Zu 60 % besteht die Bananenbrause aus gehopfter Weißbierwürze. Da diese nicht vergoren wird, ist das Getränk auch alkoholfrei. Die anderen 40 % bestehen aus der eigens produzierten Bananenlimonade. Diese wird nur aus echten Bananen hergestellt, also kein Konzentrat. Die Zutaten sind somit sehr überschaubar. Alle Inhaltsstoffe sind auch in Bio Qualität, das Siegel allerdings lohnt sich für die beiden nicht, da es extrem teuer ist.

Die Pläne für die Zukunft

Die Bananenbrause erfüllt also viele Kriterien, die es benötigt national oder vielleicht sogar auch international erfolgreich zu bestehen. Man könnte jetzt meinen, dass man sie bald bei vielen Händlern in der Getränkeabteilung finden wird. Aber vorerst wird daraus leider nichts. Christian und Moritz wollen zu allererst ihr Studium erfolgreich beenden. Momentan raubt es den beiden eine Menge Zeit und Kraft. Daher wird der Vertrieb erstmal nicht weiter ausgebaut. Kaufen kann man die Bananenbrause allerdings schon in ein paar ausgewählten Cafe´s in Düsseldorf und in Freiburg. Es bleibt also abzuwarten ob und wann das Getränk in weiteren Teilen Deutschlands zu erwerben ist.

Geschmacklich überzeugend?

Bei all den gut klingenden Worten und Beschreibungen über die Bananenbrause wollten wir uns auch selbst überzeugend. Schmeckt diese denn auch gut? Das Fazit ist: Ja! Tut sie! Die Konsistenz ist ein klein wenig dickflüssiger als bei einer herkömmlichen Limonade, was dem Geschmack allerdings keinen Schaden zufügt. Gerade der leichte, aber nicht penetrante Bananengeschmack überzeugte uns. Die Bananenbrause ist nicht zu süß und vor allem ein echter Durstlöscher. Gerade für den Sommer also perfekt. Man kann gespannt sein, ob die Bananenbrause in Deutschland einschlägt und was den zwei Entwicklern sonst noch so für neue Rezepturen einfällt. Wir  sind jedenfalls sehr gespannt.

Über die Autoren

Matthias Mueller

Matthias Mueller

Für Technik konnte ich mich schon immer begeistern. Als gelernter Elektroniker habe ich daher auch schon beruflich einige Erfahrungen sammeln können. Zu meinen weiteren Hobbys zählen das verfassen von Texten und Videoproduktionen.
Ebenso interessiere ich mich sehr für Ernährung, was ich auf diesem Blog mit einbringen kann.

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