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Cocktail? Nur mit QR-Code

Der Mobile Media Day in den Räumen des Vogel Convention Centers in Würzburg. Ein Tag an dem Fachvertreter und solche die es werden wollen über die Zukunft der Medien, Innovationen und Datensicherheit referieren, diskutieren und informieren. Doch eine Menge Aufmerksamkeit generiert nicht etwa die hochrangig besetzte Rednerliste, um u.a. Amazon Deutschland (Alexa) Senior Technology Evangelist Sascha Wolter oder die Journalistin Juliane Leopold. Der Eyecatcher war eine kleine Maschine im Vorraum des großen Konferenzsaals.

Große Aufregung um einen kleinen Stand

Diese Maschine steht an einem Stand der iWelt AG, mit Sitz in Eibelstadt bei Würzburg. Natürlich erregt ein Stand Aufmerksamkeit, an dem es neben Informationsmaterial rund um den iWelt-Verlag und seiner Referenzen auch Cocktails gibt. Unter der Woche. Auf einem Fachkongress.

Dass der Einfluss von Technik, speziell Robotik, in unseren Alltag stetig wächst ist nichts Neues. Und eben dieser Einfluss nimmt ständig zu. Filme die eine völlig futuristische Zukunft zeigen sollten sind längst Realität geworden. Roboter sind nicht mehr nur in gigantischen Fertigungsstraßen großer Industrieanlagen im Einsatz, sie bestimmen zunehmend unseren Alltag.

Doch was hat die iWelt AG eigentlich mit der Barkeeper-Szene zu tun? Nichts. Sie entwickelten lediglich die App die so genial wie simpel ist. Zunächst wird abgefragt ob der Cocktail Alkohol enthalten soll, oder nicht. Nur die wenigsten klicken das Feld „ohne Alkohol“ an. Acht alkoholreiche und sieben antialkoholische Getränke stehen nun zur Auswahl. Ist diese getroffen muss nur noch die Menge des Alkohols, bzw. die Süße bei den Alkoholfreien gewählt werden. Nun kommt der sportliche Teil: Ohne Fleiß kein Preis. In typischer Barkeeper Manier muss das Smartphone nun geschüttelt werden, um einen QR-Code zu erzeugen, den die Maschine dann abscannt und den gewünschten Cocktail zubereitet.

Keine Sorge um den Lieblings-Barkeeper

Kein Hexenwerk also, so ist lediglich für jeden Cocktail ein einfacher QR-Code zugeordnet. Aber was verspricht sich der Aussteller davon? Immerhin durchdringen bei einem solchen Fachkongress die Besucher dieses System doch recht schnell. Es geht nicht darum den Barkeeper der Zukunft vorzustellen, immerhin werden diese Roboter bereits seit Jahren zu horrenden Preisen vertrieben. Auch, dass die App aus dem eigenen Hause stammt ist irrelevant. Vielmehr ist hier der Versuch geglückt, Besucher an den eigenen Stand zu locken. Der Barkeeper der Lieblings-Bar bleibt uns also erhalten.

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Pascal Schöpf

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