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Fermentieren: Eine alte Methode kommt wieder in Mode

Frische Lebensmittel haltbar zu machen ist in der heutigen Zeit kein Problem mehr. Vor allem dank Gefriertruhen. Außerdem gibt es im Supermarkt nebenan, bei Bedarf, sofort Nachschub. Trotzdem scheint die Konservierungstechnik einen zweiten Frühling zu erleben. Fermentieren ist plötzlich wieder im Trend.

Früher war alles besser? Nicht in allen Bereichen. Gerade um einen Vitaminmangel über die kalte Jahreszeit vorzubeugen, war man auf fermentieren angewiesen. Frisches Gemüse im Winter war kaum aufzufinden. Dass diese Methode doch schon lange Tradition besitzt, bemerkt man an einigen simplen Beispielen. Unser geliebtes Sauerkraut ist nur durch fermentieren möglich, ebenso die Antipasti beim Italiener. Die Fermentation macht die Lebensmittel haltbarer, bekömmlicher und auch schmackhafter.

Dabei gibt es aber zwei Arten zu unterscheiden. Einmal die Art und Weise wie Bier und Wein hergestellt werden. Hefebakterien wandeln hierbei den Fruchtzucker oder die Stärke in Alkohol um. Dabei entsteht die alkoholische Gärung. Die zweite Art ist die Umwandlung von Milchzucker zu Milchsäure. Bestes Beispiel: Jogurt. Um Gemüse zu fermentieren wird die zweite Methode angewandt. Hierbei wird das Gemüse in einer Salzlake gelegt. Schädliche Bakterien werden dabei abgetötet und die Milchsäurebakterien wandeln die im Gemüse enthaltenen Kohlenhydrate in Milchsäure um. Gleichzeitig entstehen wertvolle Enzyme, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und verschiedene Probiotika, die sich im Darm vermehren und zum Erhalt der Darmflora beitragen.

Fermentiertes Gemüse wird in vielen Restaurants wieder verstärkt angeboten. Sein würzig-sauerer Geschmack ist eben einzigartig.

Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

Über den Autor

Matthias Mueller

Matthias Mueller

Für Technik konnte ich mich schon immer begeistern. Als gelernter Elektroniker habe ich daher auch schon beruflich einige Erfahrungen sammeln können. Zu meinen weiteren Hobbys zählen das verfassen von Texten und Videoproduktionen.
Ebenso interessiere ich mich sehr für Ernährung, was ich auf diesem Blog mit einbringen kann.

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