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Happy Pumpkin Season – Kunstvolle Kürbis-Kreationen

Halloween ist unabdingbar mit dem Brauch des Kürbisschnitzens verbunden. Im Herbst gedeiht das leckere Gemüse prächtig auf den Feldern und wird nicht nur für den Kochtopf geerntet. Sondern auch, um dem Kürbis gruselige Fratzen zu verpassen und ihn dekorativ an Halloween vor die Haustüren zu stellen.

Selbstgemacht: Die traditionelle Dekoration vor der Haustüre soll böse Geister und Dämonen fernhalten.
Selbstgemacht: Die traditionelle Dekoration vor der Haustüre soll böse Geister und Dämonen fernhalten. (Foto: Mona Anderson)

Das mittlerweile stark kommerzialisierte Halloween-Fest hat keltische Wurzeln und die irische Sage von Jack Oldfield und seinem Pakt mit dem Teufel inspiriert alle Welt dazu Kerzen in kunstvoll geschnitzte Kürbisgesichter zu stellen. Wandelte Jack noch mit einer Rübe zwischen den Welten, so nutzen die Menschen in Amerika und Europa die größere und gängigere Frucht des Kürbisses für ihre Kreationen.

Mit einem Löffel gelingt es gut den Kürbis auszuhöhlen.
Mit einem Löffel gelingt es gut den Kürbis auszuhöhlen. (Foto: pixabay.com)

Geschnitzt wird, um die bösen Geister und Dämonen, die in der Nacht vor Allerheiligen aus dem Totenreich in die irdische Welt ziehen, milde zu stimmen. Der Kreativität des Verzierenden sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ganz herkömmlich wird der obere Teil des Kürbis am Stengel untertassengroß ausgeschnitten und das Fruchtfleisch des Kürbis mit einem Löffel ausgehöhlt. Wer sich schon immer gefragt hat woher eigentlich die Kürbiskerne kommen: Hier sind sie in Massen zu finden und können im Backofen aufbereitet werden statt im Müll zu landen. Mit einem Messer kann dann in die dünne Wand des Kürbis freihändig oder mit zuvor aufgemaltem Muster eine Grimasse geschnitzt werden. Eine Kerze im hohlen Inneren lässt das Kürbisgesicht in der Halloween-Nacht schaurig flackern.

Jack O’Lantern mal ganz Anders

Wem das zu einfach ist, der kann sich wie Ray Villafane daran versuchen den Kürbis zu skulptieren. Ray rückt Jack O’Lantern hierbei mit dem Skulptur-Messer zu Leibe. Anstatt den Kürbis auszuhöhlen schnitzt er das Gesicht dreidimensional aus der Kürbisoberfläche heraus. Das Fleisch des Gemüses wirkt in den Händen des Künstlers nahezu formbar. Mit Skalpell und Zahnarztbesteck hauchen die Kürbiskünstler dem Gemüse Leben ein. Den mimischen Effekt, den im ausgehöhlten Kürbis die Kerze kreiert, müssen Künstler bei der 3D-Schnitztechnik aus dem Fruchtfleisch des Kürbis herausarbeiten.

Kunstvoll geschnitzte dreidimensionale Grimassen in Kürbissen.
Kunstvoll geschnitzte dreidimensionale Grimassen in Kürbissen. (Fotos: pixabay.com)

High-Tech Kürbisschnitzen

Wer sowohl am kunstvollen Schnitzen, als auch am kinderleichten aushöhlen scheitert, der besinne sich auf die Technik und lege seinen Kürbis unter einen Laser. Denn der kann exakte und komplizierte Muster in die Schale des Kürbis brennen. Dazu wird eine Laserschneidmaschine mit dem gewünschten Design gefüttert und der Kürbis auf dem Schneidebrett platziert. Der Laser spuckt nach wenigen Minuten den fertig bebilderten Jack O’Lantern aus. Aber der Maschinenlärm und der Geruch des verbrennenden Kürbisfleisches verderben die traditionelle Halloween-Stimmung. Die Ergebnisse des High-Tech Kürbisschnitzens können sich allerdings sehen lassen. Verschiedene Tiefeneinstellungen im Design lassen die Grimasse in unterschiedlichen Schattierungen leuchten und mimen so den Effekt der Kerze.

Mit der Laserschneidmaschine können vorgegebene Designs detailliert in den Kürbis gebrannt werden.
Mit der Laserschneidmaschine können vorgegebene Designs detailliert in den Kürbis gebrannt werden. (Foto: pixabay.com)

Happy Kürbisschnitzen zu Halloween!

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