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Industrie 4.0 – Mut zu Innovationen

Berlin, 14.10.2015 – Im Maschinen- und Anlagenbau ist Industrie 4.0 angekommen, sagt Dr. Ing. Manfred Wittenstein auf dem 8. Deutschen Maschinenbaugipfel in Berlin. Bereits mehr als ein Fünftel der Branche beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und möchte die neuen Systeme in ihr Unternehmensumfeld integrieren. Im gesamten verarbeitenden Gewerbe seien es dagegen lediglich zehn Prozent. Dass besonders kleinere und mittelständische Unternehmen mit Investitionen und konkreten Umstrukturierungen noch warten, hält Wittenstein für absolut verständlich. Es sei logisch, dass größere Firmen mit mehr finanziellem Spielraum die Vorreiter sind.

Die Schunk GmbH & Co. KG habe trotzdem nicht gezögert, erklärt Dr. Markus Klaiber, der technische Geschäftsführer des Unternehmens. Sie habe 3D-Druck und Internet verknüpft und damit ein neues Geschäftsmodell geschaffen. Kostenvorteile für den Kunden bei stark verkürzten Lieferzeiten seien das Ergebnis. Auch Professor Jürgen Fleischer vom Karlsruher Institut für Technologie rät jedem Unternehmen zu einer kreativen Einbindung des Internets in das Unternehmensumfeld. Jede Firma solle sich klar machen, was die nächsten Entwicklungsschritte in Richtung Industrie 4.0 sind.

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