Toggle Navigation

„Komm´ essen“: `An di´ auf der Street Food Convention

Zum dritten Mal öffnete die Street Food Convention nun ihre Pforten. Viele Street Foodler und Foodtrucker hatten am 16. November die Möglichkeit, an einem spannenden Programm teil zu nehmen. Zum ersten Mal auf der Messe vertreten: „An di“. Mit Kulinarik und Genuss auf vier Rädern möchte Linh Nguyen vietnamesisches Essen authentisch auch auf die fränkischen Straßen bringen. Im Interview verrät er mehr über das junge Food Truck Unternehmen…

BFT: „An di“ – was bedeutet das?

Linh: „An di“ ist eine Art Aufforderung und bedeutet auf Deutsch „Komm essen“. Außerdem ist es ein Wort, dass man auch hier aussprechen kann, also mehr oder weniger der Einfachkeit halber… (lacht)

Wie kommt´s zu dem Namen?

Wie es zur Namensgebung gekommen ist? Durch meinen Schwager Andreas. Beim Familienessen hieß es öfters: „Andi, Andi …“ und da dachte ich mir, dass das gar nicht mal so ein schlechter Name wäre. Also ist mein Schwager für die Namensgebung mehr oder weniger verantwortlich.

Seit wann gibt´s „an di“?

„An di“ gibt´s erst seit Juli dieses Jahres, also gar nicht mal so lange.

Was sind bisher die größten Herausforderungen im Food Truck Geschäft gewesen?

Wenn man neu anfängt als Foodtrucker, ist es oft sehr schwierig, da die Konkurrenz enorm groß ist. Besonders hier in Nürnberg als Food Truck Hochburg. Da sind die besten Standorte meist schon vergeben…

Dann muss man sich erst mal einen Namen unter den vielen Kollegen machen und Aufmerksamkeit bekommen. Dafür ist die Street Food Convention natürlich auch ein idealer Ort. Nichts desto trotz ist es ganz gut, ein zweites Standbein als Absicherung zu haben. Ich zum Beispiel habe neben dem Food Truck noch mein „Bistro Viet by an di“.

Friedrich (rechts) und Linh (links) in Aktion. Vor “an di” hat Linh viel Erfahrugn im Gastronomiebereich gesammelt – neben bzw. vor seinem dualen Studium, arbeitete er acht Jahre beim Messe Catering, hat schon sehr früh seinen Eltern im Familienlokal geholfen und war auch in Gastronomien wie KFC oder dem Schindlerhof tätig.   Quelle: Franziska Hofmann

Was ist das Besondere an „an di“?

Obwohl es „an di“ erst seit ein paar Monaten gibt, werden Sie wohl kaum jemanden in meinen jungen Jahren finden, der bereits so viel Erfahrung im Gastronomiebereich gesammelt hat. Und davon, schätze ich, kann ich ganz gut in diesem harten Geschäft profitieren.

Und was „an di“ ganz klar auszeichnet, ist die authentische, vietnamesische Straßenküche, die ich damit nach Deutschland bringen will. Damit meine ich nicht sowas wie Ente süßsauer, was man üblicherweise in vietnamesischen Restaurants bekommt. Die Gerichte da könnte man in etwa mit einem Döner, den man sich in der Türkei bestellt, vergleichen… einfach eher untypisch für die Region bzw. das Land.

Wie gesagt, wir stehen zu 100% für hausgemacht und authentisch – wobei, nein das stimmt nicht ganz so. Ich arbeite ohne Glutamat und man sagt ja, die Asia-Küche ist die „Glutamat-Küche“… aber bisher hat sich diesbezüglich noch keiner bei mir beschwert. (lacht)

Was erwarten Sie von heute?

Zufriedene Gäste natürlich und, dass das Essen schmeckt! Da kann das Essen noch so authentisch sein, wenn es nicht schmeckt… Und dann ganz klar auch zum Kontakte knüpfen. Die Food Truck Szene lebt auch vom Catering und wir hoffen klar den einen oder anderen Auftrag hier für uns gewinnen zu können.

Friedrich ergänzt lachend: Und natürlich einen witzigen Tag!

Hier noch ein paar Impressionen von der diesjährigen Street Food Convention:

Kommentiere