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Die Lange Nacht der Wissenschaften in der TH-Nürnberg – Bahnhofstraße

Die Lange Nacht der Wissenschaften ging am 24. Oktober in die siebte Runde. Von 18 Uhr abends bis ein Uhr nachts hatten zahlreiche Besucher in Nürnberg, Fürth und Erlangen die Möglichkeit 130 Veranstaltungsorte zu erkunden.

Aus über 1.000 Programmpunkten der Langen Nacht der Wissenschaften konnten sich Groß und Klein ihre persönliche Wissenschafts-Tour zusammenstellen. Fragen aus dem alltäglichen Leben wurden auf den Prüfstand gestellt und dem Besucher durch Mitmach-Aktionen vermittelt.

Ob Mohnkuchen wirklich high macht, konnten Mohnkuchen-Liebhaber im Selbstversuch herausfinden. Auch wie gesund Koffein wirklich ist und wie lange Koffein im Körper bleibt, hat der Lange Nacht der Wissenschaften – Besucher in einer der vielen Mitmach-Aktionen erfahren.

Die technische Hochschule Nürnberg zeigte sich am neuen Standort in der Bahnhofstraße „schnell, bunt und laut“.
Kaum betraten die Besucher das Gebäude, schon befanden sie sich inmitten einer interaktiven Lichtprojektion.

Lichtspielerei für Groß und Klein

„Spotted“ – so der Name des Projekts – begeisterte vor allem die Kleinsten. Sobald die Gäste sich in der Projektionsfläche befanden, ermittelte ein Programm die Position eines jeden und teilte jeder Person ein Farbobjekt zu. Die Farbobjekte reagierten anschließend auf die Bewegungen der zugeteilten Personen.
Entgegengesetzt funktionierte der Bällebad-Modus. Die Projektion vieler bunter Lichtkreise reagierte auf hindurchlaufende Personen, die somit die Bälle verdrängten.

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Ein von @befootec gepostetes Video am


Um den Studiengang Media-Engineering greifbarer zu machen, durften sich Gäste im zweiten Stock künstlerisch betätigen. An einem Multitouch-Monitor malten die Besucher mit einem Touch-Sensiblen Pinsel ihr ganz eigenes Kunstwerk. Bei jedem Strich über den Bildschirm kamen mehr und mehr Ausschnitte bekannter Gemälde zum Vorschein. Unter anderem zeigte sich der Feldhase von Albrecht Dürer oder auch die Seerosen von Claude Monet.

Schnell, bunt und laut

Die Fakultät für angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften zeigte die Möglichkeiten audivisueller Medienproduktion. Studenten des Studiengangs Technikjournalismus / Technik-PR fuhren hierfür im Selbstfahrer-Studio live eine Radiosendung zur Langen Nacht der Wissenschaften. Interessierte konnten dies hautnah im Studio miterleben und beobachten. Aber auch Radio-Fans im Erdgeschoss durften dank Videoübertragung die Sendung samt Produktion live mitverfolgen.

Live auf Sendung in der TH-Nürnberg
Live auf Sendung in der TH-Nürnberg

Ausdauernde Besucher hatten die Möglichkeit eine virtuelle Welt auf eigene Faust zu erkunden. Der Spieler steigt in den Cyberith Virtualizer. Der Virtualizer ist eine Art Laufstall, der aus Kunststoff besteht. Dort wird der Besucher  mithilfe von Gurten befestigt. Stoffhüllen an den Füßen sorgen dafür, dass der Spieler auf dem bewegungsempfindlichen Boden auf der Stelle laufen kann. Mit Oculus Rift auf der Nase befand sich der Besucher nun in einer virtuellen Welt und konnte diese selbstgesteuert erkunden.

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So ging die siebte Lange Nacht der Wissenschaften nach einem bunten und spannenden Programm in der Bahnhofstraße zu Ende. Doch die achte Runde der Wissenschafts-Nacht wird in zwei Jahren sicher wieder spielerisch tiefe Einblicke in die Welt der Technik geben.

Autor: Sandra Kraus

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