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Insekten in Schokolade? – Die skurrilste Schokolade

Rund 9,3 kg Schokolade verzehrt der Deutsche jährlich nach einer Statistik des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie – das entspricht knapp 93 handelsüblichen 100g Tafelschokoladen.

Wussten Sie aber, dass in einer Tafel Extremitäten von Insekten enthalten sind? Hier sind drei skurrile Fakten zur süßen, braunen Versuchung.

Schokolade ist in zu großen Mengen schädlich für die Zähne und (leider auch) die Strandfigur. Sie kann aber auch „gesund“ sein, einfach zum Entspannen, zu einem besseren Hautbild oder schönerem Haar beitragen.

Schokoladenfieber zum Valentin in Japan

Nicht nur in Deutschland erfahren Kaufhäuser kurz vor Valentinstag einen höheren Absatz, auch in Japan sind am 14. Februar viele kauffreudigen Japanerinnen unterwegs. Durch diesen regelrechten Ansturm verzeichnen Schokoladen-Hersteller allein in dieser Zeit ca. 20 % ihres gesamten Jahresumsatzes!

Weiße Schokolade ist eigentlich keine richtige Schokolade, da sie nicht aus Kakaobohnen gewonnen wird. Quelle: pixabay

Japanische Frauen beschenken allerdings nicht nur ihren Partner und Liebsten, sondern sämtliche Männer aus dem Umfeld – so die Sitte. Dabei gilt eine besondere „Sympathie-Hierarchie“: der Chef erhält ein qualitativ sehr hochwertiges Schokoladengeschenk, beiläufige Bekannte wie Mitarbeiter erhalten die sogenannte „Giri-choko“, wortwörtlich übersetzt die „Pflichtschokolade“.

Schokolade vs. Gesetz in England

Ein sehr fragwürdiges, skurriles Gesetz ist in der britischen Common Law niedergeschrieben: Frauen ist es verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln Schokolade zu essen. Welcher Sinn hinter diesem Gesetz steht, ist nicht ganz klar. Sicher ist jedoch, dass es sich hierbei um einen veralteten Gesetzesentwurf handelt, der bei letzten Überarbeitungen vielleicht übersehen wurde …

Insekten als Topping in der Schokolade?

In vielen Tafeln Schokolade sind Körperteile von Insekten enthalten. Um genau zu sein, sind es im Schnitt acht Tierbeinchen. Viele kleine Insekten sitzen auf den Kakaobohnen und werden bei der Ernte bzw. Verarbeitung schlichtweg mit gemahlen. Zwar wird alles noch einmal gefiltert, allerdings sind die Beine der kleinen Tierchen meist so klein, dass sie nicht rausgefiltert werden können und daher in so mancher Schoki-Tafel auftauchen.

In teureren Schokoladen sind häufiger weniger Beine zu finden, da öfter und feiner gefiltert wird. Eine 100%ige Garantie gibt es hierfür aber auch nicht. In jedem Falle sind ein paar Insektenbeinchen nicht gesundheitsschädlich – wenn überhaupt vielleicht eiweißreich … 😉

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