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Space Wallet: Der minimalistische Geldbeutel

Das Startup Unternehmen „Space Wallet“ aus Bayreuth, will den Geldbeutelmarkt revolutionieren. Seit 2013 vertreiben sie kleine Geldbeutellösungen, die praktischer und unauffälliger sein sollen, als die gängigen Modelle.

Das Startup Space Wallet wurde von zwei Studenten aus Bayreuth im Jahr 2013 gegründet. René und Matthias, die Geschäftsführer, stellten im Unialltag fest, dass Geldbeutel häufig auf den Tischen während der Vorlesung lagen. Ganz einfach, weil diese relativ dick und unpraktisch sind und sich keiner auf ihnen draufsetzen will. Eine Geschäftsidee war geboren.

Nach drei Jahren Arbeit, ist das Unternehmen mittlerweile international im Einzelhandel vertreten. Erwerben kann man die „Wallets“ beispielsweise in Frankreich, Spanien und sogar in Australien. Auch auf Amazon oder im firmeneigenen Onlineshop kann man sie bestellen.

Prädikat „Made in Germany“

Produziert werden die Geldbeutel von Partner Webereien in Deutschland, genauer gesagt in Franken. Das Produkt besteht aus zwei Teilen: Einem elastischen Band, was als Kartenfach dient und einer ledernen Oberseite. Dazwischen ist noch ein Fach für Geldscheine und Münzen. Bei der 2.0 Push oder Pull Variante ist ein separates Fach für Münzen, wahlweise mit Druckknopf oder einem Verschließbändchen vorhanden.

Im tagtäglichem Gebrauch muss das elastische Band für Karten einiges aushalten. Kredit- oder Geldkarte, Studentenausweis oder andere Karten werden häufiger am Tag gebraucht. Seine Elastizität bekommt das Band durch eine Kombination aus Polyamidfasern und Elasthan. Die lederne Oberseite besteht aus Echtleder, aber es ist auch eine vegane Version mit Kunstleder im Sortiment. Will man eine individuelle Gravur auf seinem Geldbeutel, kann man das bei der Bestellung ebenfalls realisieren.

Fazit nach einem Monat testen

Space Wallet war so freundlich und ließ mir zwei ihrer Varianten zum Test zukommen. Einmal die Classic Variante, ohne zusätzlichem Münzfach und einmal die 2.0 Pull Variante mit Münzfach. Beide habe ich jeweils zwei Wochen getestet. Der Ersteindruck war ordentlich. Beide kamen jeweils in einem kleinen ansprechenden Karton an. Die Verarbeitung und die Materialien wirken hochwertig und die Nähte sind sauber vernäht. Zugegeben ist es eine Umstellung. Plötzlich hat man seine gesamten Karten auf einem Stapel eingeklemmt und seine Geldscheine gefaltet in einem Fach. Die ersten zwei Tage waren deshalb ein bisschen mühsam, bis man sein Wechselgeld gefaltet eingesteckt, verging etwas Zeit an der Kasse. Ebenfalls bis die Geldkarte aus dem Fach herausgezogen hat.

Nach dieser Umstellung aber macht der Space Wallet einen super Job. Die richtige Technik zum Geld falten, beziehungsweise um die Karten herauszuziehen, erlernt man zügig. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich genau überlegt, was man an Quittungen, Kundenkarten oder anderen Belegen braucht und diese einsteckt. In einem „Standard Geldbeutel“ schleppt man ja sowas gerne mal einige Jahre mit. Ebenfalls ist das Produkt super leicht und ich habe mich selbst häufiger dabei erwischt, kurz zu checken, ob denn mein Geldbeutel noch bei mir ist. Er fällt also im Alltag gar nicht auf und kann in jeder Hosentasche eingesteckt werden. Man minimalisiert seinen Wallet auf das nötigste.

Das Startup hat vor kurzen ihr eigenes Büro bezogen. (Foto: Matthias Müller

Mein Fazit: Wer sich auf das Experiment Space Wallet einlässt wird nicht enttäuscht. Wer sich an den kleinen Begleiter gewöhnt hat, gibt ihn unter keinen Umständen wieder her.

Über den Autor

Matthias Mueller

Matthias Mueller

Für Technik konnte ich mich schon immer begeistern. Als gelernter Elektroniker habe ich daher auch schon beruflich einige Erfahrungen sammeln können. Zu meinen weiteren Hobbys zählen das verfassen von Texten und Videoproduktionen.
Ebenso interessiere ich mich sehr für Ernährung, was ich auf diesem Blog mit einbringen kann.

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