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	<title>Startups Archive - befootec</title>
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	<description>Beverage, Food, Technology</description>
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		<title>Mit Fruchtpulver zum Frühstückserfolg: Ein Start-up aus der Studienzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 16:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jonas Bernhart-Mader, hat eine klare Mission: Er will gesunde Ernährung einfacher machen. Bernhardt-Mader hat 2020 während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Münster gemeinsam mit seinem Kommilitonen Leon Jürgens das Start-up Brekky gegründet. Das Konzept: Fruchtpulvermischungen für Smoothie Bowls. &#8222;Wir hatten die Produktidee parallel zum Studium und wollten sie unbedingt umsetzten &#8211; Leider ist das in [&#8230;]</p>
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<p>Jonas Bernhart-Mader, hat eine klare Mission: Er will gesunde Ernährung einfacher machen. Bernhardt-Mader hat 2020 während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Münster gemeinsam mit seinem Kommilitonen Leon Jürgens das Start-up <em>Brekky</em> gegründet. Das Konzept: Fruchtpulvermischungen für Smoothie Bowls. &#8222;Wir hatten die Produktidee parallel zum Studium und wollten sie unbedingt umsetzten &#8211; Leider ist das in Deutschland nicht so einfach,&#8220; so Jonas.</p>



<p class="has-text-align-right">Interview geführt von Madeleine Wandelt</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="306" height="423" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image.png" alt="" class="wp-image-13252" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image.png 306w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-217x300.png 217w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-17x24.png 17w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-26x36.png 26w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-35x48.png 35w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span data-contrast="auto" xml:lang="DE-DE" lang="DE-DE" class="TextRun SCXW192217408 BCX0" style="-webkit-user-drag: none; -webkit-tap-highlight-color: transparent; margin: 0px; padding: 0px; user-select: text; font-size: 12pt; line-height: 20.5042px; font-family: Aptos, Aptos_EmbeddedFont, Aptos_MSFontService, sans-serif; font-variant-ligatures: none !important;">Jonas Bernhart-Mader</span><span class="EOP SCXW192217408 BCX0" data-ccp-props="{}" style="-webkit-user-drag: none; -webkit-tap-highlight-color: transparent; margin: 0px; padding: 0px; user-select: text; font-size: 12pt; line-height: 20.5042px; font-family: Aptos, Aptos_EmbeddedFont, Aptos_MSFontService, sans-serif;">&nbsp;</span>(Credits: Brekky)</figcaption></figure></div>


<p><strong><em>Madeleine Wandelt: War es schon immer Ihr Ziel, ein eigenes Unternehmen zu gründen?</em></strong></p>



<p>Ja, seit meiner Jugend war Unternehmertum ein Traum von mir. Das Studium hat mir die Möglichkeit gegeben, unsere Idee zusammen mit Leon in die Tat umzusetzen. Wir haben unser Unternehmen aus einer gemeinsamen Freundschaft und Vision heraus gegründet. Ich wollte schon immer etwas Eigenes aufbauen und Menschen begeistern. Mittlerweile ein so breites Produktportfolio entwickelt zu haben, fühlt sich manchmal unwirklich an. Ich liebe es, dass wir physische, emotional erlebbare Produkte haben und nicht nur irgendeine Software entwickeln </p>







<p><strong><em>Madeleine Wandelt: Gab es einen persönlichen Auslöser oder ein Problem, das Sie mit der Gründung von Brekky lösen wollten?</em></strong></p>



<p>Mein Mitgründer Leon und ich waren beide sehr fitness- und ernährungsaffin und hatten die Idee, gesunde Ernährung einfacher und alltagstauglicher zu machen. Während unseres Studiums haben wir viel über Existenzgründung gelernt und gemerkt, dass es viele praktische Produkte gibt, die aber oft ungesunde Inhaltsstoffe enthalten. Außerdem waren die meisten Produkte eher für Bodybuilder gedacht. Das wollten wir besser machen. Wir wollten etwas schaffen, das Geschmack mit den Vorteilen für das Herz verbindet. Die Idee war einfach, aber innovativ: Mit unserem betriebswirtschaftlichen Wissen entwickelten wir das Konzept für Brekky Bowls.</p>



<p><strong><em>Eines Ihrer ersten Produkte ist die Brekky Bowl, was genau ist das genau?</em></strong></p>



<p>Das ist ein gesundes Frühstück in 60 Sekunden, also sprich eine Smoothie-Bowl zum Selbermixen, die den wichtigsten Vitamin- und Nährstoffbedarf direkt am Morgen deckt. Damit hat die ganze Reise vor vier Jahren gestartet. Seitdem haben wir das Produkt und das Team kontinuierlich weiterentwickelt.</p>



<p><strong><em>Wie kommt es, dass eine Portion nur bis zu 178 Kalorien hat und trotzdem bis zu sechs Stunden satt hält?</em></strong></p>



<p>Der Hauptfaktor ist ein hoher Ballaststoff- und Eiweißgehalt aus natürlichen Rohstoffen. Ergänzt durch komplexe Kohlenhydrate, die langsam verdaut werden. Mit Fokus auf Zutaten, die lang anhaltend Energie liefern und satt machen, wie Hafer oder Chiasamen, und mit Zucker aus Datteln oder natürlichen Alternativen.</p>



<p><strong><em>Sie garantiert also, dass alle Nährstoffe und Vitamine in den Pulvern enthalten sind und diese bei der Herstellung nicht verloren gehen. Wie funktioniert das?</em></strong></p>



<p>Durch Gefriertrocknung: Bei diesem Verfahren wird den Früchten das Wasser entzogen, ohne dass Vitamine oder Nährstoffe verloren gehen. Das Ergebnis ist ein Pulver, das sich gut lagern und individuell dosieren lässt. Dieses innovative Verfahren ist das Herzstück der Brekky Bowls.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1.jpg" alt="" class="wp-image-13253" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1.jpg 400w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1-300x300.jpg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1-150x150.jpg 150w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1-24x24.jpg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1-36x36.jpg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1-48x48.jpg 48w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Produktentwicklung des Brekky Bowl Pulvers (Credits: Brekky)</figcaption></figure></div>


<p><strong><em>Wie ist der Name Brekky zustande gekommen?</em></strong></p>



<p>Der Name hat in der Lebensmittelbranche einen hohen Stellenwert. Unser Name ist inspiriert von den „Brekkie Menüs“ der stylischen Frühstückcafés auf Bali – die zündende Namensidee hatte aber zugegebenermaßen mein Mitgründer Leon. „Brekky“ ist im australischen Slang die Abkürzung für Breakfast, was die Leichtigkeit, Frische und den positiven Start in den Tag widerspiegeln soll.</p>



<p><strong><em>Wie sieht der Gründungsprozess eines Start-up aus?</em></strong></p>



<p>Wir hatten die Produktidee parallel zum Studium und wollten sie unbedingt umsetzten. Leider ist das in Deutschland nicht so einfach, weil man dafür ein eingetragenes Unternehmen sein muss. Also sind wir zu dem Gründungsinkubator unserer Universität gegangen, der uns das NRW-Gründerstipendium empfohlen hat. Nach einem Pitch unserer Idee und mehreren Gesprächen bekamen wir die Zusage. Durch des NRW-Gründerstipendiums konnten wir unsere erste Produktion finanzieren und bekamen wertvolle Unterstützung. Das war ein wichtiger Schritt für uns. Plus – wir haben auch Expertise aus dem Hochschulnetzwerk bekommen, wie der ganze Gründungsprozess funktioniert. Wir haben außerdem die One Origin GmbH gegründet. Sie ist die operative Gesellschaft hinter Brekky.</p>



<p><strong><em>Welche Hürden mussten Sie bei der Gründung überwinden?</em></strong></p>



<p>Es gab viele Hürden. Eine erste große Hürde war der Mangel an ausreichenden personellen und finanziellen Ressourcen. Wir mussten erst einmal lernen, wie eine Gründung überhaupt funktioniert. Eine besondere Herausforderung war die Produktion: Wir hatten weder eine eigene Produktionsanlage noch die nötigen Lizenzen, um unsere Pulver herzustellen. Wir mussten also einen zuverlässigen Produzenten finden, mit dem wir unsere Idee umsetzen konnten. Es war nicht einfach, jemanden zu finden, der uns bei kleinen Mengen unterstützt. Das machte die Umsetzung zeitaufwändig. Umso glücklicher waren wir, als es schließlich geklappt hat &#8211; und mit diesem Partner arbeiten wir bis heute zusammen.</p>



<p><em><strong>Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?</strong></em></p>



<p>Sehr unterschiedlich, aber auf jeden Fall immer lang. Als Selbstständiger arbeite ich rund um die Uhr. Ein Beispiel-Tag könnte so aussehen: morgens werden zuerst die E-Mails gecheckt und die Tagesplanung gemacht. Dann geht es weiter mit neuen Produktentwicklungen und Meetings mit dem Team, bestehend aus 10 Mitarbeitern. Am Nachmittag stehen Business Developments und Gespräche mit Partnern auf dem Programm und am Abend wird der Tag reflektiert und strategisch geplant. Highlights sind definitiv, wenn man die unternehmerischen Freiräume nutzt, wie zum Beispiel bei einer „Workation“ [Workation ist eine Kombination aus „Work“ und „Vacation“] auf Bali.</p>



<p><strong><em>Was wollen Sie mit Brekky langfristig erreichen?</em></strong></p>



<p>Wir möchten unser Produktportfolio erweitern und mehr Menschen erreichen. In Zukunft soll es noch mehr Auswahl geben: Vor kurzem haben wir gefriergetrocknete Snacks und veganes Proteinpulver auf den Markt gebracht. Unser Ziel ist es, weiterhin hochwertige, nährstoffreiche und nachhaltige Produkte zu entwickeln. Ich glaube fest daran, dass Pulverprodukte in der Zukunft der Ernährung eine wichtige Rolle spielen werden. Sie sind praktisch, nachhaltig und helfen, sich auch im hektischen Alltag gesund zu ernähren. Brekky soll deshalb zu einer führenden Marke für gesunde Ernährung in Europa werden.</p>



<p><em><strong>Was sind Ihre persönlichen Pläne für die Zukunft?</strong></em></p>



<p>Ein Unternehmen zu führen, das für nachhaltigen Erfolg steht &#8211; und gleichzeitig genügend Freiraum für neue Ideen bietet. Es begeistert mich, international tätig zu sein und mein Potenzial voll auszuschöpfen. Ich wollte schon immer etwas Eigenes aufbauen, das Menschen begeistert. Manchmal fühlt es sich unwirklich an, was wir schon erreicht haben.</p>
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		<title>Vom überfischten Meer in den 3D-Drucker – Eine Chance für unsere Ernährung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 14:38:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Food Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmitteindustrie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Können Sie sich vorstellen, dass Lachsfilets künftig nicht mehr aus dem Meer, sondern aus dem 3D-Drucker stammen? Futuristisch klingt es allemal. Junge Food-Tech-Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, mittels pflanzlicher Rohstoffe und additiver Fertigungstechnologie eine nachhaltige Alternative zu kreieren. Überfischung, Mikroplastik und Antibiotika-Einsatz belasten die Ozeane stärker denn je. Darum setzt ein Team in Wien auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Können Sie sich vorstellen, dass Lachsfilets künftig nicht mehr aus dem Meer, sondern aus dem 3D-Drucker stammen? Futuristisch klingt es allemal. Junge Food-Tech-Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, mittels pflanzlicher Rohstoffe und additiver Fertigungstechnologie eine nachhaltige Alternative zu kreieren. <a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/fischerei">Überfischung, Mikroplastik und Antibiotika-Einsatz belasten die Ozeane stärker denn je.</a></em> <em>Darum setzt ein Team in Wien auf eine Technik, die das Gefühl von „echtem Fisch“ erzeugen soll – ohne Fisch.</em></p>



<p class="has-text-align-right"><strong>Ein Beitrag von Chi Tai Meißner </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Smarter Konsum von tierischen Lebensmitteln-  der aktuelle Trend der Lebensmittelindustrie </h2>



<p>Smarte Verpackungen, automatisierte Logistikketten und KI-basierte Rezeptentwicklungen sind keine Science-Fiction mehr. Der nächste große Schritt könnte aber 3D-Food-Printing sein: Statt Fische im Meer zu fangen, bilden Forscher und Start-ups ihre Struktur digital nach – Schicht um Schicht. Mit einer pastösen Proteinbasis, pflanzlichen Fetten und Algenöl entsteht ein Produkt, dessen Textur verblüffend nah an natürlichen Fisch herankommt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1617" height="1080" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-1617x1080.jpg" alt="" class="wp-image-13197" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-1617x1080.jpg 1617w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-300x200.jpg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-768x513.jpg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-1536x1026.jpg 1536w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-2048x1368.jpg 2048w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-1570x1049.jpg 1570w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-1000x668.jpg 1000w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-24x16.jpg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-36x24.jpg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC05190-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 1617px) 100vw, 1617px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br />Credits: Dorothea Elsner/Universität Hohenheim, 3D gedrucktes Schloss<br />Hohenheim</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist 3D-Food-Printing?</h2>



<p>Ein 3D-Drucker trägt Schichten von Lebensmitteln auf, vergleichbar mit dem bereits bekannten Vorgehen der Industrie: Während dort Metallpulver oder Kunststoffe additiv verarbeitet werden, sind es hier proteinreiche Pasten oder Emulsionen. Ziel ist es, Geschmack und Textur eines tierischen Produkts nachzuahmen, ohne auf Tiere zurückzugreifen. Gleichzeitig wollen die Entwickler so viel Energie und Wasser sparen wie möglich.</p>



<p>Technisch betrachtet besteht eine typische 3D-Food-Druckanlage aus: </p>



<p>• Mehreren Kartuschen (oder Tanks) für unterschiedliche Rohstoffe (z. B. Proteinpaste, Fettkomponente, gegebenenfalls Farbstoffe oder Geschmackszusätze).</p>



<p>• Einem Multi-Nozzle-Druckkopf, der je nach Rezeptur Schicht für Schicht aufträgt.</p>



<p>• Einer Software, die CAD-ähnliche Daten verwendet und Druckpfade sowie Temperaturen steuert.</p>



<p>• Kühl- oder Heizmodulen, um sicherzustellen, dass die ausgedruckten Schichten stabil bleiben und eine faserähnliche Textur bilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zum 3D-Fisch</h2>



<p>Die Geschichte des 3D-Drucks reicht in den technischen Bereich der späten 1980er-Jahre zurück. Die Lebensmittelbranche wurde allerdings erst viel später aufmerksam. Zuerst wurde die Technologie bei der Herstellung von Süßigkeiten angewendet. Fortschritte bei Druckmaterialien und Software machten es möglich, nun auch vegane Fischalternativen zu drucken. Parallel dazu wurden Biotechnologien wie Mykoprotein-Fermentation immer effizienter, sodass inzwischen eine solide Proteinbasis zur Verfügung steht. </p>



<p><strong>Das Wiener Start-up Revo Foods hat dieses Trend 2021 aufgegriffen. Weitere Mitstreiter wie Novish</strong> <strong>oder Oshi betraten zum gleichen Zeitraum den Markt.</strong></p>



<p>„Der Ozean steht unter Druck“, sagt Firmengründer Robin Simsa. „Warum also nicht den “Lachs” anderswo produzieren und trotzdem den Geschmack und die Nährwerte liefern?“ Um dies zu erreichen, hat das Unternehmen eine eigene 3D-Structuring Technology entwickelt. Mithilfe verschiedener Düsen werden Proteinmasse und pflanzliches Fett so geschichtet, dass am Ende ein filetförmiges, faseriges Endprodukt entsteht, das auch die bekannten weißen Streifen aufweist.</p>



<p>Revo Foods setzt auf zwei bis drei separate Extruder innerhalb innerhalb eines einzigen Druckkopfs. Dabei werden Proteinpaste und eine Fettemulsion unterschiedlich dosiert und wechselweise aufgetragen. Kontrollierte Drucktemperaturen (oft im Bereich zwischen 20 bis 60 °C) sorgen dafür, dass die Masse nicht wegläuft oder zu schnell aushärtet, während Schichtdicken von teils unter 1 Millimeter den feinen „Fisch-Look“ erzeugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der 3D-Druck ist noch nicht ausgereift</strong></h2>



<p>Zwar versprechen die ersten Pilotprojekte bereits erstaunliche Ergebnisse, doch Revo Foods und auch andere Forschungsgruppen betonen, dass die Technologie sich noch im Aufbau befindet. Steakholder Foods wurde beispielsweise 2019 gegründet und befindet sich noch in der Forschungsphase. Das 2021 gegründete Startup Oshi  hat seine Fischalternative schon in US-Amerikanische Restaurants gebracht, den Weg in den europäischen Einzelhandel haben Oshis Produkte aber noch nicht geschafft. Anders als in der Medizin- oder Automobilindustrie, wo 3D-Druck schon lange bewährt ist, fehlen in der Lebensmittelbranche Standards und etablierte Verfahren.</p>



<p>Hinzu kommt, dass kostspielige Anschaffungen für den Druckerbau anfallen und Fragen zur Energieeffizienz noch nicht final geklärt sind. Denn nur wenn der 3D-Druck tatsächlich Ressourcen schont und einen kleineren CO₂-Fußabdruck hinterlässt, kann er einen ökologischen Mehrwert bieten. Dasselbe gilt für das Thema Regulierung: Da es sich um ein Verfahren handelt, das in Europa vor dem 15. Mai 1997 nicht üblich war, könnte für 3D- Food-Produkte die Novel-Food-Verordnung greifen.</p>



<p>Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betont hierzu: „Der verantwortliche Lebensmittelunternehmer muss die Sicherheit und Verkehrsfähigkeit 3D- gedruckter Lebensmittel gewährleisten. Lebensmittel, bei deren Herstellung vor dem 15. Mai 1997 ein in der EU nicht übliches Verfahren zur Herstellung von Lebensmitteln angewandt wurde, fallen unter die<a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnternehmen/05_NovelFood/lm_novelFood_node.html"> Novel-Food-Verordnung (EU) 2015/2283.</a> Ob dies der Fall ist, muss im Einzelfall geprüft werden.“</p>



<p>Zudem erfordern viele Prototypen noch Handarbeit, etwa beim Nachfüllen der Rohstoffe und bei der Qualitätssicherung. Um in industrielle Maßstäbe vorzudringen, braucht es häufig parallel betriebene Druckköpfe oder automatisierte Druckstraßen, die den Durchsatz erhöhen. Doch je höher die Druckgeschwindigkeit, desto sorgfältiger muss die Viskosität des Materials verwaltet werden, damit die Masse nicht zusammenfällt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-1920x1080.jpg" alt="" class="wp-image-13198" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-1920x1080.jpg 1920w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-300x169.jpg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-768x432.jpg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-1536x864.jpg 1536w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-2048x1152.jpg 2048w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-1570x883.jpg 1570w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-1000x563.jpg 1000w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-24x14.jpg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-36x20.jpg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2025/09/Revo-Foods-FFX2-productionmethod-2-48x27.jpg 48w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br />Credits: Revo Foods, Revo-Foods-FFX2, Produktionslinie THE<br />FILET</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Blick hinter die Kulissen</strong></h2>



<p>Um den Produktionsprozess zu verstehen, hilft ein Blick in die Labore – etwa in die der Universität Hohenheim, wo Ahmed Fahmy und sein Team forschen. Die Wissenschaftler experimentieren mit Nebenströmen wie Haferresten oder gepressten Aprikosenkernen, die normalerweise im Abfall landen. „3D-Druck erlaubt uns, diese Rohstoffe in neue Formen zu bringen. Wir können Geschmack, Textur und Nährwerte gezielt steuern“, erklärt Fahmy. Der größte Knackpunkt in diesem Prozess ist laut Fahmy das Viskositätsmanagement. „Wir brauchen eine Konsistenz, die dünnflüssig genug ist, um durch die Düse zu gleiten, aber stabil genug, damit das Modell nicht in sich zusammenfällt. Zusätzlich steuern wir pH-Wert und Temperatur, um Mikroorganismen in Schach zu halten. Gerade im Lebensmittelbereich sind Hygienekonzepte, also etwa Edelstahldüsen und CIP-Reinigungssysteme, unverzichtbar.“ Ein Vorteil dieser additiven Fertigung liegt in der vergleichsweise kleinen Anlagengröße, mit der man bereits Prototypen anfertigen kann. Das eröffnet langfristig Chancen für personalisierte Lebensmittelproduktion: Ob Sportlernahrung oder Schonkost für ältere Menschen – mit 3D-Druck lassen sich Rezepte individuell anpassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mykoprotein als Basis für „Fisch“</strong></h2>



<p>Während manche Start-ups mit Erbsen- oder Sojaeiweiß arbeiten, setzt Revo Foods vor allem auf Mykoprotein – eine proteinreiche Substanz, gewonnen aus Pilzen. Sie erinnert in ihrer faserigen Struktur an Fleisch oder Fisch und erfordert weniger Wasser und Landfläche als herkömmliche Tierzucht. Durch Fermentation bestimmter Pilzkulturen entsteht eine Masse, die getrocknet oder teils enzymatisch behandelt wird, um eine leicht faserige Struktur zu erhalten. Beim 3D-Druck wird sie mit Bindemitteln – zum Beispiel anderen pflanzlichen Proteinen – und Feuchtigkeit zu einem „druckbaren Gel“ verarbeitet. Kleine Anpassungen in der Feuchte- und Lipidzusammensetzung können das Mundgefühl deutlich verändern: von „lachsartig“ bis „thunfischähnlich“. Algenöl liefert zusätzlich Omega-3-Fettsäuren und bringt eine authentische „Fisch-Note“ ins Endprodukt.Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich das Verfahren im industriellen Maßstab schlagen wird. Ähnlich wie bei neuen Bewässerungstechnologien oder selbstfahrenden Traktoren in der Landwirtschaft stellt sich die Frage, wie Haltbarkeit, Transport und Lagerung am besten organisiert werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fisch aus dem Drucker als Beitrag zur Nachhaltigkeit?</strong></h2>



<p>Die Idee klingt vielversprechend: Anstatt wilde Bestände zu überfischen oder Fische in engen Aquakulturen zu züchten, könnte der Löwenanteil künftig aus pflanzlichen Proteinen stammen. Das entlastet Meere, reduziert Mikroplastik in Lebensmitteln und umgeht den oft hohen Antibiotika-Einsatz in Fischfarmen. Doch noch ist unklar, ob sich diese Vision so leicht in den Alltag übertragen lässt. Konsumenten reagieren teils skeptisch, wenn es um „gedrucktes Essen“ geht. Auf der anderen Seite gibt es bereits viele Flexitarier und Veganer, die nach Alternativen suchen. In ersten Verkostungen erzielte das 3D-Lachsfilet auffällig positive Bewertungen. Um die Konsistenz eines echten Fischfilets zu erreichen, wird beim Druck oft ein Wechselspiel aus Protein- und Fettsträngen erzeugt. Das Fett „schmilzt“ beim Erhitzen leicht, was beim Auseinanderziehen mit der Gabel den typischen „Fish Flake Effect“ ergibt. Je nach Druckmuster (z. B. wellenförmige Layer) kann das Endprodukt mehr oder weniger faserig wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3D-Food-Printing ist das Ziel </h2>



<p>Von Prototypen bis zur Marktreife ist es zwar noch ein langer Weg, doch das Beispiel zeigt: Der technische Fortschritt in der Lebensmittelproduktion geht rasant voran. Wie beim Einsatz von Digitalen Zwillingen in der Landwirtschaft – ob auf dem Feld oder sogar unter Wasser – soll moderne Technologie helfen, <a href="https://befootec.de/digitaler-zwilling-als-chance-fuer-die-landwirtschaft/"><strong>Effizienz</strong> zu steigern und <strong>Ressourcen</strong> zu schonen.</a></p>



<p>Doch ähnlich wie bei Landwirten, die in neue Maschinen und digitale Lösungen investieren müssten, stellen sich auch bei 3D-Food-Printing finanzielle und regulatorische Hürden. Künftige Anlagen könnten sogar mit Machine Learning arbeiten, das Rezepturen in Echtzeit anpasst – basierend auf Sensor-Daten über Viskosität, Temperatur und Feuchte im Druckkopf. Damit ließen sich verschiedene Texturen, Geschmacksrichtungen oder Nährstoffprofile auf Knopfdruck erzeugen. Sollte es gelingen, die Prozesse energieeffizient und kostengünstig zu gestalten, könnte 3D-Food-Printing tatsächlich zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigeren Zukunft werden.</p>



<p>Eine Förderung durch öffentliche Finanzmittel ist für diese Technik möglich, wenn sie nachweislich einen Beitrag zu nachhaltiger Ernährung leistet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstreicht hier: „Projekte, die sich mit dieser Technologie beschäftigen, können im Rahmen der Innovationsförderung des BMEL grundsätzlich förderfähig sein – vorausgesetzt, sie leisten einen klaren Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung, sie adressieren die vielfältigen Herausforderungen in diesem Bereich und sie erfüllen die notwendigen Kriterien für eine Förderung.“</p>




<p>Der Beitrag <a href="https://befootec.de/vom-ueberfischten-meer-in-den-3d-drucker-eine-chance-fuer-unsere-ernaehrung/">Vom überfischten Meer in den 3D-Drucker – Eine Chance für unsere Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://befootec.de">befootec</a>.</p>
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		<title>Digitaler Zwilling: Revolution in der Unterwasserlandwirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Spies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 07:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Zwilling]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[unterwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nemo’s Garden ist ein ambitioniertes Projekt, das sich auf den Anbau von landwirtschaftlichen Gütern unter Wasser, nämlich im Meer, spezialisiert hat. Zusammen mit der Plattform Xcelerator von Siemens Digital Industries Software werden die Unterwasser-Gewächshäuser anhand eines umfassenden digitalen Zwillings vom Land aus überwacht und gesteuert. Wie das genau funktioniert, erklärt Tom Tengan von Siemens, der selbst an der Zusammenarbeit mit Nemo’s Garden beteiligt ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://befootec.de/digitaler-zwilling-revolution-in-der-unterwasserlandwirtschaft/">Digitaler Zwilling: Revolution in der Unterwasserlandwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://befootec.de">befootec</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Erdbeeren wachsen auf dem Feld, oder? Nein, nicht nur. Erdbeeren gibt es auch aus dem Meer. Das klingt erstmal verrückt und ist es vielleicht auch.</strong></p>



<span id="more-12584"></span>



<p><strong><a href="http://www.nemosgarden.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nemo’s Garden</a> ist ein ambitioniertes Projekt, das sich auf den Anbau von landwirtschaftlichen&nbsp;Gütern unter Wasser, nämlich im Meer, spezialisiert hat. Zusammen mit der Plattform <a href="https://www.siemens.com/global/en/products/xcelerator.html?stc=decg210082&amp;ef_id=Cj0KCQiA8t2eBhDeARIsAAVEga2UmTLS9rJoeGhFDi0zjmu-79bTOi8hM05F1yR45oORJN995LJC69waAjpHEALw_wcB:G:s&amp;s_kwcid=AL!462!3!609103253730!e!!g!!siemens+xcelerator!17609004651!138817768312&amp;acz=1&amp;gclid=Cj0KCQiA8t2eBhDeARIsAAVEga2UmTLS9rJoeGhFDi0zjmu-79bTOi8hM05F1yR45oORJN995LJC69waAjpHEALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Siemens Xcelerator</a> von Siemens Digital Industries Software werden die Unterwasser-Gewächshäuser anhand eines umfassenden digitalen Zwillings vom Land aus überwacht und gesteuert. Wie das genau funktioniert, erklärt Tom Tengan von Siemens, der selbst an der Zusammenarbeit mit Nemo’s&nbsp;Garden beteiligt ist.</strong></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:37% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="1080" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-864x1080.jpg" alt="" class="wp-image-12586 size-full" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-864x1080.jpg 864w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-240x300.jpg 240w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-768x960.jpg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-1229x1536.jpg 1229w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-1638x2048.jpg 1638w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-1570x1963.jpg 1570w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-1000x1250.jpg 1000w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-19x24.jpg 19w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-29x36.jpg 29w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-38x48.jpg 38w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Tom-Tengan-Quelle_Siemens-1-scaled.jpg 2048w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Tom Tengan ist Direktor des Digital Enterprises bei Siemens. In seinem Verantwortungsbereich liegt unter anderem, die Geschäftsziele der Kunden mit den Strategien zur Nutzung eines robusten und skalierbaren Lösungsportfolios in Einklang zu bringen. In seinen 25 Jahren bei Siemens hat Tengan mit Kunden aus den verschiedensten Industriebereichen zusammengearbeitet. Sein Ziel ist es, eine Schnittstelle zwischen Menschen, <a href="https://befootec.de/digitaler-zwilling-als-chance-fuer-die-landwirtschaft/">Prozessen</a> und Technologien zu erschaffen. Tom ist Absolvent der University of Hawaii in Manoa und hat einen Bachelor in Maschinenbau.</p>
</div></div>



<p>© Siemens</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwender*innen des Digitalen Zwillings</h2>



<p><strong>Wer ist die Zielgruppe von Siemens Xcelerator?</strong></p>



<p>Tengan: Früher bestand unsere Zielgruppe eher aus Produktentwicklern, wie zum Beispiel Boeing, Apple oder Medtronic, die greifbare diskrete Produkte herstellen. Sie nutzen unsere Plattform, um ihr Fahrwerk oder den Rumpf eines Flugzeugs zu entwerfen und zu analysieren. Heute sind die traditionellen Grenzen, wie unsere Produkte verwendet werden, so gut wie verschwunden.</p>



<p>Nemo&#8217;s Garden ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Sie verwenden unsere Software nicht nur, um die Biosphären zu analysieren, die die sichere Umgebung für das Wachstum von Pflanzen unter Wasser schaffen. Außerdem verwenden sie für den gesamten Anbau- und Ernteprozess. Sie bauen einen digitalen Zwilling der Umwelt, des Bodens, der Luft oder der Feuchtigkeit, um zu überwachen, was dort passiert. So wissen sie, dass die Pflanzen erfolgreich wachsen. Wenn die Pflanzen irgendwelche Probleme haben, wird das mithilfe unserer Siemens Xcelerator Portfolios und unseren Hardwarelösungen erfasst. So werden automatische Anpassungen an dieser Umgebung vorgenommen. Das Endprodukt, das die Landwirte und auch Nemo’s Garden an ihre Kunden liefern, ist die Pflanze. Das ist der größte Unterschied zu unseren Industriekunden. Der Punkt ist, dass die potenziellen Anwendungen und Zielkunden aus allen Bereichen kommen können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Nemo’s Garden ist ein&nbsp;Unterwasserlabor, welcher an der ligurischen Küste der italienischen Stadt Noli liegt. Seit 2012 forscht dort der Unternehmer Sergio Gamberini mithilfe der <a href="https://oceanreefgroup.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ocean Reef Gruppe</a> an einem nachhaltigen Anbau von landwirtschaftlichen Produkten. Seit 2019 nutzt&nbsp;Nemo’s Garden&nbsp;die offene, digitale Business-Plattform Siemens&nbsp;<em>Xcelerator</em>, um einen digitalen Zwilling der Unterwasserfarm nachzubilden.</p>
</blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-1620x1080.jpg" alt="" class="wp-image-12576" style="object-fit:cover;width:600px;height:400px" width="600" height="400" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-1620x1080.jpg 1620w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-300x200.jpg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-768x512.jpg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-1536x1024.jpg 1536w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-1570x1047.jpg 1570w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-1000x667.jpg 1000w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-24x16.jpg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-36x24.jpg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01-48x32.jpg 48w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/01/Siemens_Nemos_Garden_Xcelerator_01.jpg 1980w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nemo&#8217;s Garden forscht an einem nachhaltigen Anbau von landwirtschaftlichen Produkten. Quelle: Ocean Reef Group</figcaption></figure></div>


<p><strong>Haben Sie weitere Kunden die aus der Landwirtschaft stammen?</strong></p>



<p>Tengan:  Die Anwendungsbereiche unterscheiden sich bei den verschiedenen Kunden. Einige unserer Kunden nutzen unsere Lösung auf traditionelle Weise. Beispielsweise um neue landwirtschaftliche Geräte oder Technologien für die Pflanzenernte zu entwickeln. Andere Kunden gehen aber schon einen Schritt weiter. Nemo&#8217;s Garden ist ein exzellentes Modell, welches veranschaulicht, dass es nicht nur darum geht, einen digitalen Zwilling der landwirtschaftlichen Geräte zu schaffen. Sondern einen kompletten digitalen Zwilling der Farm, einschließlich der Pflanzen, des Bodens, der Luft und des gesamten Ökosystems innerhalb der Biosphäre und der Biosphäre selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitaler Zwilling als Chance</h2>



<p><strong>Wo sehen Sie die Vorteile von Digitalen Zwillingen?</strong></p>



<p>Tengan: Einer der Vorteile des digitalen Zwillings besteht darin, dass damit herausgefunden werden kann, wie Pflanzen auf der ganzen Welt an verschiedenen Orten, in unterschiedlichen Tiefen und unter verschiedenen klimatischen Bedingungen angebaut werden können.<br />Dazu muss die Sonneneinstrahlung eines Ortes bekannt sein und wie sie den Wachstumszyklus in der Biosphäre beeinflusst. Das wiederum beeinflusst wichtige weitere Entscheidungen. Es ist wichtig zu wissen, was die Sonne an diesem Ort anrichten wird. Das kann alles virtuell erfolgen, sodass man nicht mehr an allen verschiedenen Orten testen muss, ob und wie sich etwas anbauen lässt. Wir verfügen über eine enorme Menge an digitalen Daten über das Klima und die Sonneneinstrahlung auf jedem beliebigen Teil des Ozeans überall auf der Welt. Damit können wir Simulationen durchführen, sodass wir wissen, wie sich das Klima genau auswirkt und wie die Kuppeln in diesem Bereich aussehen sollten. Der Nutzen ist also enorm, denn jetzt werden die Pflanzen praktisch dort angebaut, wo sie gebraucht werden, und die Landwirtschaft muss nicht mehr um die ganze Welt transportiert werden, was von vornherein untragbar ist. Wenn Sie versuchen, Pflanzen überallhin zu verschiffen, anstatt sie in der Nähe des Bedarfsortes anzubauen, verursachen Sie wahrscheinlich ein noch größeres Problem mit dem CO<sub>2</sub>-Fußabdruck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflanzen aus dem Meer</h2>



<p><strong>Was sind die ökologischen Risiken des Unterwasseranbaus?<br /></strong>Tengan: Das ist immer ein heikles Thema. Man kann fast nichts im Meer oder an Land tun, ohne dass sich jemand Gedanken darüber macht, wie man die Ästhetik oder das Ökosystem des Wassers beeinträchtigt. Es gibt also eine enorme Anzahl von Vorschriften und Dingen, die wir prüfen müssen, um herauszufinden, wie dies in einer skalierbaren Art und Weise geschehen kann, die den Bedürfnissen der Umwelt gerecht wird, sodass wir die natürliche Schönheit der Erde nicht zerstören.</p>



<p>Eines der Dinge, die wir in einigen Fällen festgestellt haben, ist, dass es im Fall von Nemo’s Garden von Vorteil sein kann, diese Gärten an bestimmten Orten anzulegen. Dort, wo die Gezeiten eine starke Erosion verursachen, können sie eine gewisse Dämpfung bewirken, die wir simulieren können. So wird die Erosion in bestimmten Strand-Bereichen minimiert. Es könnte also Situationen geben, in denen wir die Gärten tatsächlich installieren und damit der Umwelt helfen und schädliche Auswirkungen der Meeresströmung verhindern können. Es ist also alles sehr komplex.</p>



<p>Ich würde sagen, wir sind extrem achtsam in allen Bereichen. Für Ocean Reef und Nemo&#8217;s Garden ist es eine große Herausforderung, mit allen Gemeinden und Umweltorganisationen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Umwelt nicht geschädigt wird.</p>



<p><strong>Wird der Unterwasseranbau in Zukunft für die Massenproduktion geeignet sein oder ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch schwer zu sagen, wie die Zukunft aussehen wird?</strong></p>



<p>Tengan: Wir sind sehr optimistisch, dass wir mit dem, was wir bisher bewiesen haben, durchaus in der Lage sein werden, in der Zukunft eine sinnvolle Versorgung mit Lebensmitteln an den Orten des Bedarfs zu gewährleisten. 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Natürlich werden wir Nemo’s Garden nicht mitten im Ozean bauen, aber es gibt überall auf der Welt eine enorme Menge an Küstenlinien, an denen es kein Ackerland gibt. An den Rändern Afrikas oder Südamerikas gibt es viele Gemeinden, die sich nicht für den Anbau von Ackerland eignen. Man kann also den Ozean nutzen, aber sollte dabei darauf achten, welche Stelle man nutzt, um die Ökologie nicht zu zerstören. Wir können auf jeden Fall Farmen in diesen Biosphären bauen, die groß genug sind, um sehr große Mengen an Ernte zu produzieren.</p>



<p>Das gilt vor allem für Nemo‘s Garden. Sie haben im Grunde alle Pestizide und Schädlinge aus dem Wachstum der Pflanze eliminiert. Man hat die Fähigkeit verbessert, alle Nährstoffe zu&nbsp;überwachen und zu liefern, die man braucht, um im Grunde ein Superfood zu schaffen. Bei der Ernte dieser Produkte haben wir durch eine Analyse der Pflanzen festgestellt, dass sie mit viel mehr Nährstoffen angereichert sind als die Pflanzen, die auf dem Acker angebaut werden und mit Pestiziden und dergleichen belastet sind. Damit haben wir die Möglichkeit, eine wirklich nährstoffreiche Landwirtschaft zu betreiben, die für die Kunden viel gesünder und effektiver ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Siemens und Nemo&#8217;s Garden</h2>



<p><strong>Inwiefern hat Siemens von der Zusammenarbeit mit Nemo’s profitiert?</strong></p>



<p>Tengan: Wir haben viel über die Arbeit mit Anwendungen gelernt, die außerhalb unseres traditionellen Bereichs liegen. Nemo&#8217;s Garden hat uns dabei geholfen, neue Denkansätze zu entwickeln, wie der digitale Zwilling in einem eher esoterischen Bereich, der Landwirtschaft, eingesetzt werden kann.</p>



<p>Das hilft uns,&nbsp;über den Tellerrand zu schauen und unsere Lösungen auch für nicht traditionelle Märkte wie die Landwirtschaft anzubieten. Das gibt uns die Möglichkeit, die Bedürfnisse all unserer Kunden zu erfüllen. Wir sind großartig im Bereich Technologie. Aber Technologie ohne einen Zweck ist irgendwie bedeutungslos. Geschichten und Partner wie Nemo&#8217;s Garden sind der Grund, warum ich mich jeden Tag darauf freue, um 6:00 Uhr morgens aufzustehen, um mich auf ein Interview mit Ihnen vorzubereiten. Ich liebe meine Arbeit, weil ich an Dingen arbeiten kann, die von Bedeutung sind und spielt dabei eine wichtige Rolle. Die meisten Projekte, nicht nur Nemo, an denen ich heute arbeite, haben einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit. Ich habe jetzt zwei Enkelkinder und ich habe das Gefühl, dass ich an der zukünftigen Umwelt für diese Kinder arbeite und jeder kleine Fußabdruck, den ich dazu beitragen kann, gibt mir ein wirklich gutes Gefühl.</p>
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		<title>Zauberschach: Schachspielen ohne Grenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Naima Ögrük]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 09:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[schach]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[zauberschach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schach spielen auf einem normalen Schachbrett, gegen Freunde, die gerade im Urlaub sind? Bis jetzt nicht möglich. Aber das soll sich durch die neue Erfindung von Jakob Haber ändern: Zauberschach. Zauberschach ist eine neu erfundene Technologie von Jakob Haber, einem Studenten der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg. Die Idee dahinter ist, dass sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Schach spielen auf einem normalen Schachbrett, gegen Freunde, die gerade im Urlaub sind? Bis jetzt nicht möglich. Aber das soll sich durch die neue Erfindung von Jakob Haber ändern: Zauberschach.</strong></p>



<p>Zauberschach ist eine neu erfundene Technologie von Jakob Haber, einem Studenten der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg. Die Idee dahinter ist, dass sich die Figuren selbst ziehen können. Das bedeutet, es wird ein Schachzug getätigt und dieser wird automatisch auf dem Brett des Gegenspielers rekonstruiert. Wie das funktioniert? Mittels einer Magnettechnologie, wie Haber in einem Interview erklärt.</p>



<p>Das Ziel von Zauberschach ist es, die Distanz zwischen zwei Personen zu überwinden und dafür zu sorgen, dass das gemeinsame Brettspielen auch ohne Zusammenkommen möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Geistesblitz im Auslandssemester: Zauberschach</h2>



<p>Die Idee hatte Haber während seines Auslandssemesters in Spanien, wo er darüber nachdachte, wie er den örtlichen Schachclub mit dem in Deutschland in Verbindung setzen könnte. Im Zuge dieser Überlegung entstand dann die erste Idee von Zauberschach.</p>



<p>Die Produktion von Zauberschach starteten Jakob und sein Team Anfang 2020 und entwickelten einen ersten Prototypen. Das Spielprinzip umfasst die Basisstation und das Spielfeld. Auch wenn momentan vor allem das Schachspiel im Fokus liegt, sollen in Zukunft auch weitere bekannte Brettspiele mit der neu erfundenen Technologie spielbar sein.&nbsp;</p>



<p>Der Preis des Ganzen beläuft sich auf etwa 300 bis 500 Euro. Der genaue Preis kann allerdings erst bestimmt werden, wenn die Entwicklung und das zu erwerbende Paket abgeschlossen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolge, Unterstützung und positive Resonanz</h2>



<p>Bewiesen hat sich Zauberschach bereits auf einem Business-Wettbewerb der TH-Nürnberg. Im Jahr 2021 gewannen Jakob und sein Team den ersten Platz der OHM-Business Plan Competition mit der innovativen Idee von Zauberschach.&nbsp;</p>



<p>Finanziell gefördert werden Jakob und seine zwei Mithelfer*innen Annika und Max jedoch noch nicht. Jakob zahlte bisher alles aus seiner eigenen Tasche, hofft jedoch auf eine Unterstützung durch das Gründerstipendium, bei dem sie sich vor Kurzem beworben haben.</p>



<p>Die Idee von Zauberschach wird generell sehr gut aufgenommen. Eine hochrangige Schachspielerin, die anonym bleiben möchte, bestätigt dies im Interview: „Die Idee, einen Zug auf seinem Brett zu Hause zu machen und dieser irgendwo anders auf der Welt auf einem anderen Brett ausgeführt wird klingt zunächst etwas unrealistisch, aber zugleich sehr beeindruckend.“ Sie spielt schon seit Jahren sowohl traditionelles Schach, als auch Online-Schach und findet, dass beim Zauberschach alle Vorteile der beiden Optionen kombiniert werden. Das Spielgefühl des traditionellen Schachs bleibt erhalten und die Distanz &#8211; falls diese besteht &#8211; kann überwunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die versteckte Technologie</h2>



<p>Auch wenn das Spielbrett auf den ersten Blick normal aussieht und laut Jakob nur „ein bisschen dicker, beziehungsweise höher“ ist, verbirgt sich darunter eine aufwendige Magnettechnologie. Diese ist jedoch nicht sichtbar, da sie „im Brett versteckt“ ist.</p>



<p>Das Ziel der endgültigen Entwicklung soll es sein, dass Zauberschach und andere Brettspiele mit Hilfe der Basisstation nicht nur gegen andere Spieler*innen gespielt werden können, sondern auch gegen einen Computer, der nach dem Spiel noch Verbesserungsvorschläge geben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zauberschach als Ergänzung &#8211; keine Ablösung</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1.jpeg" alt="" class="wp-image-12779" width="373" height="199" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1.jpeg 778w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1-300x160.jpeg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1-768x411.jpeg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1-24x13.jpeg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1-36x19.jpeg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2023/06/image-1-48x26.jpeg 48w" sizes="(max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Zauberschach-Schachbrett in der weiteren Entwicklung. Foto: Jakob Haber</figcaption></figure></div>


<p>Zauberschach soll keinesfalls eine Ablösung von Schach und Online-Schach sein, sondern vielmehr eine Ergänzung. „Eine Schnittstelle zwischen der virtuellen und der realen Welt“, so Jakob. So können Leute, die eine Distanz zwischen sich haben diese durch ein gemeinsames Spiel auf echten Spielbrettern überwinden.</p>



<p>Das Ganze kommt etwa im Oktober 2024 auf den Markt, bis dahin lässt es sich nur abwarten, was daraus wird und was sich davon erwarten lässt.</p>
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		<title>Der Acker und 5G &#8211; Datenschutz in der digitalen Landwirtschaft</title>
		<link>https://befootec.de/der-acker-und-5g/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Seiler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 09:02:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[bewässerung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenhoheit]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Smartfarming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung ist auch in der Landwirtschaft immer mehr zu spüren. Automatisierte Abläufe erleichtern den Alltag eines Landwirts. Doch die digitalen Hilfen haben einen Preis &#8211; die Daten. Datensouveränität ist durch die hohen Datenmengen wichtiger als je zuvor. Doch bleibt dem Landwirt auch die Datenhoheit? Ein Beitrag von Elisabeth Seiler Die Landwirte stehen der Digitalisierung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://befootec.de/der-acker-und-5g/">Der Acker und 5G &#8211; Datenschutz in der digitalen Landwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://befootec.de">befootec</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Digitalisierung ist auch in der Landwirtschaft immer mehr zu spüren. Automatisierte Abläufe erleichtern den Alltag eines Landwirts. Doch die digitalen Hilfen haben einen Preis &#8211; die Daten. Datensouveränität ist durch die hohen Datenmengen wichtiger als je zuvor. Doch bleibt dem Landwirt auch die Datenhoheit?</strong></p>



<span id="more-11236"></span>



<p class="has-text-align-right">Ein Beitrag von Elisabeth Seiler</p>



<p>Die Landwirte stehen der Digitalisierung offen entgegen. Laut einer <a href="https://www.bitkom.org/sites/main/files/2022-01/27.04.20_digitalisierung-in-der-landwirtschaft-2020.pdf">Bitkom-Umfrage</a> vom April 2020 sind die meisten Betriebe der Digitalisierung&nbsp;positiv gegenüber eingestellt. 81 Prozent der Befragten nutzen bereits Smart-Farming-Technologien, sogar jeder Zehnte hat Drohnen im Einsatz. Dennoch gibt es für sie immer noch einige Sorgen. „In der Landwirtschaft ist es so, dass es zwar viele Anbieter mit verschiedenen Lösungen gibt, aber das nicht zusammen läuft“, so Tassilo Schweizer, Mitarbeiter des Agrar Start-Ups <a href="https://agranimo.com">Agranimo</a>, „die Landwirtschaft ist da eigentlich der restlichen Wirtschaft 10 Jahre hinterher“.</p>



<div class="wp-block-image" datatext=""><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/03/dji-gc7c2010fa_1920-1908x1080.jpg" alt="Drohne in der Landwirtschaft." class="wp-image-11270" width="600" height="400"/><figcaption>Drohne in der Landwirtschaft. Foto: Pexels.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit Technik zur Nachhaltigkeit</strong></h2>



<p>Laut dieser Bitkom-Umfrage nutzt mehr als jeder Vierte (28 Prozent) Sensortechnik, etwa zur individuellen Überwachung oder zur Messung von Klima-, Boden- und Pflanzendaten. Durch eine smarte <a href="https://befootec.de/bewaesserungsmanagement-und-wassersteuerung-im-weinberg/">Bewässerung</a> von Plantagen ist nicht nur nachzuvollziehen, wie die Feuchtigkeitswerte des Bodens sind. Gleichzeitig wird damit der Wasserverbrauch optimiert und damit minimiert. &#8222;Das Wasser, was noch weiter in den feuchten Boden reinläuft, läuft durch die Bodenschichten langsam durch oder versickert ins Grundwasser. Das wäre zum Beispiel einfach eine Wasserverschwendung“, bestätigt Tassilo Schweizer des Start-Ups Agranimo.</p>



<p>Agranimo hat Sensoren zur Messung der Bodenfeuchtigkeit entwickelt. Diese sammeln in <a href="https://befootec.de/daten-management-und-open-access-im-weinbau/">Echtzeit Daten</a>, welche auf einer Plattform in Form von Analysen und Prognosen für den Landwirt wiedergegeben werden. Durch diese Daten kann nicht nur die Bewässerung optimiert, sondern auch der Ertrag im Zusammenhang analysiert werden. „Der Markt wächst gigantisch und soll sich verdoppeln in den nächsten 5 Jahren, weil einfach immer weniger Wasser zur Verfügung ist&#8220;, so Schweizer.</p>



<div class="wp-block-image" datatext=""><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-1528x1080.jpg" alt="Wetterstation mit Bodensonde von Agranimo auf einem Erdbeerfeld." class="wp-image-11324" width="600" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-1528x1080.jpg 1528w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-300x212.jpg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-768x543.jpg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-1536x1086.jpg 1536w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-1570x1110.jpg 1570w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-1000x707.jpg 1000w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-24x17.jpg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-36x25.jpg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel-48x34.jpg 48w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/Design-ohne-Titel.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1528px) 100vw, 1528px" /><figcaption>Wetterstation mit Bodensonde von Agranimo auf einem Erdbeerfeld. Foto: Tassilo Schweizer.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Datenhoheit in der Landwirtschaft</strong></h2>



<p>Viele Landwirte haben große Sorgen um die Verlässlichkeit der Technik. Hier müssen zudem viele Grundvoraussetzungen, wie eine stabile Internetverbindung, gegeben sein. In vielen dörflichen Regionen fehlt es an durchgängiger und leistungsstarker Datenübertragung, gar keiner 5G-Verbindung. Neben hohen Investitionskosten hemmt die Sicherheit der Daten oft. „Viele haben Angst, dass irgendwas geklaut wird. Aber ich glaube, mindestens die Hälfte versteht gar nicht, worum es geht“, so Schweizer. Neben der eigenen regelmäßigen Datensicherung sollte die Datensicherheit auch entsprechenden Gesetzten unterliegen, sodass die Datenhoheit stets beim Landwirt liegt.&nbsp; </p>



<p>Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), bei der der Schutz personenbezogener Daten im Vordergrund steht, hat einen ersten Stein ins Rollen gebracht. „Bei der Landwirtschaft fallen schrecklich viele Daten an. Diese könnten aber auch für viele weitere Aktivitäten genutzt werden, wofür sie ursprünglich gar nicht erfasst wurden&#8220;, erklärt Bernd Rauch, Co-Projektleiter im<a href="https://www.iese.fraunhofer.de/de/innovation_trends/SmartFarming/cognitive-agriculture.html"> Fraunhofer Leitprojekt „Cognitive Agriculture“</a>. Im Bereich Smart Farming forschen dort acht Fraunhofer-Institute gemeinsam, um Landwirten hohe Produktivität zusammen mit Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz oder Produktqualität zu ermöglichen. </p>



<div class="wp-block-image" datatext=""><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469.jpg" alt="Datenanalyse in der Landwirtschaft." class="wp-image-11314" width="600" height="400" srcset="https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469.jpg 1280w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469-300x200.jpg 300w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469-768x512.jpg 768w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469-1000x666.jpg 1000w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469-24x16.jpg 24w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469-36x24.jpg 36w, https://befootec.de/wp-content/uploads/2022/04/pexels-thisisengineering-3912469-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>Datenanalyse in der Landwirtschaft. Foto: Pexels.</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Die Aufgabe des digitalen Ökosystems ist es, Daten, die zum Beispiel bei dem Entfernen von Unkräutern anfallen, auch für Vorhersagen an einer anderen Stelle zu verwenden“, so Rauch. Dem entgegen steht der Wunsch der Landwirte und Landwirtinnen, die Kontrolle über diese Daten zu behalten. Laut einer Studie des Fraunhofer IESE zu der Datensouveränität in der Landwirtschaft ist eine Mehrheit für bundesweite oder EU-Weite Harmonisierung durch den Gesetzgeber.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Es gibt kein Dateneigentum in Deutschland, das ist im BGB begründet. Die DSVGO zielt eher auf Privatpersonen und natürliche Personen ab. Jetzt ist die Frage, wenn ich erfasse, was am Acker wächst oder an Pflanzengiften ausgebracht wird, sind das jetzt personenbezogene Daten oder nicht?&#8220;</p><cite>Bernd Rauch, Co-Projektleiter im Fraunhofer Leitprojekt „Cognitive Agriculture“.</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Investitionskosten als Hemmschwelle</strong></h2>



<p>Kleinere Betriebe haben oft eine Art Wettbewerbsnachteil, da sie sich zwar digitale Investitionen leisten könnten, sich dies oft wirtschaftlich nicht direkt lohnt. Für Großbetriebe hingegen sind automatisierte Vorgänge sehr wirtschaftlich. Dies führt auch dazu, dass immer mehr kleine Betriebe verschwinden, da sie mit der Konkurrenz nicht mithalten können. „Die Investitionszeiträume sind halt so, dass der Landwirt für 20-30 Jahre zum Beispiel eine Pflanzenschutzspritze kauft und sich auch nicht drei Jahre später eine Neue kauft, weil er die erstmal 30 Jahre abbezahlen muss“, so Schweizer. Aus Sorgen um Investitionskosten werden damit schnell auch Existenzängste hervorgerufen. Das hat auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erkannt und möchte daher mit einem Zukunftsprogramm die Hindernisse für kleine bis mittlere Betriebe abbauen. Für Landmaschinen ist zudem für kleinere Betriebe der Einstieg über Maschinenringe und Lohnunternehmen in neue Technologien möglich, ohne komplett selbst zu investieren. </p>
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