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Podcast der Lebensmittelindustrie – Folge 2: Craft Beer

“Also bei meinem ersten Sud ist wirklich alles schief gegangen. Der Hopfen ist übergekocht beim Hopfenkochen, dann hatte ich die ganze Würze mit dem Hopfen in der Küche rumfliegen. Dann hat der Läuter- und Gähreimer nicht dichtgehalten, dass heißt da ist auch alles rausgelaufen. Und so weiter … Aber letzten Endes ist es ein sehr leckeres Bier geworden und dann habe ich mir gedacht: Ja okay, wenn soviel schief gehen kann bei meinem ersten Mal, dann ist ja noch super viel Raum nach oben und dann kann ja eigentlich nicht mehr viel passieren und dann bin ich dabei geblieben,” sagt der auf Instagram und YouTube aktive Hobbybrauer Dave. Wir haben mit ihm auf der BrauBeviale 2019 und dem Hobbybrauer und Softwareentwickler Manuel Fritsch auf der SPS 2019 über Craft Beer und dessen Professionalisierung gesprochen.

Herzlich Willkommen zum Befootec – Podcast der Lebensmittelindustrie. Wir sind Studenten des Studiengangs Technikjournalismus und Technik-PR der TH Nürnberg. Jeden zweiten Freitag liefern wir euch Einblicke in die Lebensmittelindustrie. Heute mit Johanna Hainke und Matthias Schulz zum Thema Craft Beer.

Craft Beer: Ein Hobby wird Beruf

Einfach mal selber machen. Auch 2019 gibt es wieder die die Brau@Home auf der BrauBeviale. Hier finden sowohl Hobbybrauer mit langjähriger Kesselerfahrung, als auch Einsteiger nützliche Informationen zum Brauen des flüssigen Goldes. Eine weitere Adresse für Interessierte ist das Hobbybrauerforum, hier finden sich alle Informationen rund um den Brauprozess. Auch Dave hat hier bekommen und betreibt mitlerweile einen erfolgreichen Instagramkanal und ist Leiter der Brauakademie Hopfen und mehr. Dort zeigt er wie einfach und vielseitig Craft Beer sein kann und teilt seine Rezepte mit den Followern. “An sich braucht es für das Brauen gar nicht viel”, sagt Dave. Zwei Töpfe, eine Bierspindel, ein Termometer, ein Tuch, was zum Abfüllen Hefe, Malz und Hopfen. Doch natürlich wächst auch mit der stärkeren Professionalisierung des Marktes der Bedarf an automatischen Braukesseln und Sensoren, um die Reproduzierbarkeit der Biere zu gewährleisten. Hier kommt Manuel Fritsch ins Spiel. Der Softwareentwickler stellt auf der SPS 2019 die Migration seine Software CraftBeerPi in den PLCnext-Store von Phoenix Contact vor. Fritsch entwickelte die kostenlose Applikation ursprünglich – dem Namen entsprechend – für den Raspberry Pi, ein Mikrocomputer der genug Rechenkapazität in mit einem kleinen Baumaß und Preis vereint. Mit der Software lässt sich die Temperatur, der Braukessel überwachen und steuern. Die Kooperation mit Phoenix Contact soll den Featureufang erneut erweitern und das Gerät industrietauglich machen. Was haltet ihr von Craft Beer und dessen Professionalisierung? Craft Beer wächst aus seinen Kinderschuhen heraus und trifft auf die großen Walzen der Industrie in unserer zweiten Folge des Befootec-Podcast der Lebensmittelindustrie. Was haltet ihr von Pestiziden und deren Zulassung? Gebt uns gerne Feedback zum Podcast und Themenvorschläge auf Instagram, Facebook oder per Mail.

Vielen Dank an Maximilian Köhler für unseren Jingle und Matthias Schulz für die Fotos.

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