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Podcast der Lebensmittelindustrie – Folge 3: Kegs

Stahlfass gegen Plastikfass: Langlebigkeit und Tradition gegen Gewicht und Preis. Eine klare Abgrenzung war möglich. Entweder kaufte man seine Fässer für die Zukunft oder man brauchte Einwegprodukte für Tests, als kleine Lösung oder um Kosten zu sparen. Mit dem Einzug der Nachhaltigkeit als zentraler Verkaufsgrund galten die PET-Kegs als großes Umweltproblem. Ihre Antwort darauf: Wiederverwendbare Fässer. “Wir möchten ein zu 100 Prozent wiederverwertbares Fass produzieren und um dieses Ziel zu erreichen muss man erstmal anfangen”, sagt Bianca Hofland Leiterin des Marketings bei OneCircle (vorher Lightweight Containers). Wir haben uns mit den Vor- und Nachteilen der Plastik- aber auch Stahlfässer in unserem Befootec-Podcast der Lebensmittelindustrie – Kegs auseinander gesetzt.

Herzlich Willkommen zum Befootec – Podcast der Lebensmittelindustrie. Wir sind Studenten des Studiengangs Technikjournalismus und Technik-PR der TH Nürnberg. Jeden zweiten Freitag liefern wir euch Einblicke in die Lebensmittelindustrie. Heute mit Rebecca Herrmann und Matthias Schulz zum Thema Kegs.

Fässer: Eine Frage der Nachhaltigkeit

Wir haben auf der BrauBeviale 2019 mit Bianca Hofland von OneCircle (vorher Lightweight Containers) über PET-Kegs als Alternative zu herkömmlichen Stahlfässern gesprochen. Die Firma OneCircle produziert zwei Varianten wiederverwendbarer PET-Kegs: KeyKeg und UniKeg. Die Unterschiede liegen in der Art der Ausgabe am Zapfhahn. UniKeg orientiert sich an der traditionellen Abgabe mit Hilfe einer Lanze. Im Unterschied dazu bedient sich KeyKeg einem seperaten Innenbeutel, der es erlaubt Getränke sowohl mit Luft als auch CO2 zu zapfen. Im Zuge der Recherche haben wir uns viel mit dem Thema der Nachhaltigkeit beschäftigt, denn gerade in der Fassindustrie ist es nicht so einfach ein perfektes nachhaltiges Produkt zu produziern. Hier stehen sich der Wasserverbrauch für die Reinigung, der Produktionsaufwand, der Eigengeschmack und die Druckbeständigkeit des Materials, die Langlebigkeit, das Gewicht und die weiteren Umweltbelastungen gegeüber. Wie seht ihr die Fassindustrie? Können PET-Fässer eine Alternative zu ihren Stahlequivalenten sein?

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